Nationalpark Montañas del Fuego – Timanfaya

Im Nationalpark Montañas del Fuego können Sie auf dem Mond spazieren gehen, ohne die Erde zu verlassen. Aus den fulminanten Vulkanausbrüchen, die den Süden Lanzarotes von 1730 bis 1736 heimsuchten, entstanden der Nationalpark Timanfaya und die Montañas del Fuego, mit ihrer kargen Schönheit und einem Farbenspiel aus Ockertönen, ein mitreißender Anblick für Besucher. Doch die Berge erscheinen nahezu klein verglichen mit dem imposanten und lebendigen Kunstwerk, das Manrique hier wieder in seinem ureigenen, harmonischen Zusammenspiel aus Mensch und Natur geschaffen hat. Aus der Tiefe der Erde erhebt sich majestätisch der Islote del Hilario, umgeben von einem 200 Quadratkilometer großen Lavameer, das von 25 ruhenden Kratern durchzogen ist. Hier ließ Manrique seine rastlosen Gedanken schweifen und hatte eine geniale Idee, um das Ödland zum Leben zu erwecken: das Restaurant El Diablo,. Aus dieser außergewöhnlichen Verschmelzung aus menschlicher Schöpfung und Natur entstand eines der zweifellos beeindruckendsten Kunstwerke der Welt. Während der Ofen im El Diablo die natürliche Hitze des Steins zur Zubereitung einzigartiger Gerichte nutzt, kocht direkt unter unseren Füßen, in einer Tiefe von zehn Metern, die Erde bei einer Temperatur von fast 300 Grad. Eine extreme Hitze, die an die Oberfläche dringt, Besucher erstaunen lässt und ihnen immer im Gedächtnis bleiben wird. Dank der Vermischung von Natur und Kunst in den Las Montañas del Fuego können Besucher in Sonderfahrzeugen die Vulkanroute entlang fahren und so ein einzigartiges Erlebnis inmitten der Naturwunder dieser einzigartigen Mondlandschaft genießen.

Öffnungszeiten: 9:00 – 17:45 Uhr Letzter Besuch der Vulkanroute: 17:00 Uhr. Öffnungszeiten im Sommer (1. Juli bis 30. September): 9:00 – 18:45 Uhr. Empfohlene Besuchszeit: Der Nationalpark ist in der Hochsaison – vom 1. Juli bis 30. September und in der Semana Santa (Karwoche) sehr gut besucht. Daher empfehlen wir Ihnen, uns zwischen 9:00 und 11:00 Uhr oder zwischen 15:00 und 17:45 zu besuchen, um Wartezeiten zu vermeiden.

Das Parken von Fahrzeugen und Abstellen von Fahrrädern ist gratis, die Anweisungen des Parkpersonals müssen beachtet werden. Cafeteria. Restaurant El Diablo. Laden. Bustour (im Eintrittspreis enthalten). Gratis-WLAN im Zentrum.

Preise gültig ab 1. Mai 2017

Erwachsene: 10,00 Euro. 20% Rabatt ab 15:00 h.

Minderjährige: 5,00 Euro (7 – 12 Jahre) 20% Rabatt ab 15:00 h.

Erwachsene Bewohner der Kanareninseln: 8,00 Euro

Minderjährige Bewohner der Kanareninseln: 4,00 Euro

Bewohner von Lanzarote: 2,00 Euro

Wir empfehlen Ihnen, eine Eintrittskarte für 3, 4 oder 6 Zentren zum Sparpreis zu erwerben, so sparen Sie beim Besuch der Zentren bis zu 10,55 €. Zudem können Sie Ihre Reise so günstiger planen und die verschiedenen Werke des Künstlers César Manrique aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten, indem Sie einen Besuch im Zentrum Montañas del Fuego/Timanfaya mit anderen interessanten Zentren auf der Insel kombinieren. Weitere Informationen können Sie HIER nachlesen.

Zweieinhalb Stunden

Wir empfehlen Ihnen bequeme Kleidung und Schuhe. Im Sommer, in den Monaten von Juni bis September, sollten Sie einen Hut und/oder Sonnenschutz mitbringen. Im Winter, in den Monaten von Oktober bis April, empfehlen wir Ihnen warme Kleidung, da es ein sehr windiges Gebiet ist.

Gratiseintritt für Kinder unter 7 Jahren. Im Restaurant und Café stehen Fütterstühle für Kinder bereit. Mit Kinderwagen (Buggys) ist der Zutritt schwierig. Wir empfehlen Ihnen stattdessen Babytragen (Tragetücher).

Personen mit eingeschränkter Mobilität können das Zentrum besuchen. Das Zentrum wurde von dem gemeinnützigen Verband Predif als barrierefrei anerkannt

Mit Ausnahme von Blindenhunden ist das Mitbringen von Haustieren nicht erlaubt.

Wir empfehlen Ihnen, den Geisir-Bereich, den Naturofen, die Figur des Diablo und die Vulkanroute zu fotografieren.

Da es schwer ist, eine Internetverbindung herzustellen, werden Zahlungen per EC- oder Kreditkarte an der Kasse nicht akzeptiert. Seien Sie vorsichtig beim Öffnen der Autotür, da das Gefälle in diesem Gebiet stark ist und Sie gegen andere Autos stoßen könnten.

Restaurant El Diablo

Kochen mit der Hitze des Vulkans

Im Restaurant El Diablo, das am Aussichtspunkt Islote de Hilario liegt, werden Fleisch und Gemüse auf der offenen Feuerstelle des Vulkangesteins mit der Wärme des Vulkans gekocht. Zudem finden Sie bei uns eine Cafeteria und Tapas mit einer große Auswahl hausgemachter belegter Brötchen.

Cafeteria: 9:00 – 16:50 Uhr. Restaurant: 12:00-15:45 Uhr.

Wir bieten auch vegetarische und glutenfreie Speisen an. Kindermenü verfügbar. Wir empfehlen Ihnen das Desayuno Volcán (Vulkan-Frühstück). Im Restaurant können Sie sich unsere Fleischgerichte schmecken lassen, die mit der Wärme des Vulkans gegrillt werden.

Senden Sie eine E-Mail an unsere Handelsabteilung, wenn Sie reservieren oder das Zentrum für eine besondere Veranstaltung mieten wollen.

Laden

Beliebtes Kunsthandwerk, Naturkosmetik und allerlei Geschenkartikel

Eine Fülle an Produkten mit dem von César Manrique kreierten Teufelsbild und eine große Auswahl Keramikartikel von lokalen Kunsthandwerkern.

Von 9:00 – 17:45 Uhr. Öffnungszeiten im Sommer: 9:00 bis 18:45 Uhr.

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Lernen Sie unsere Geschichte kennen

Seit über 50 Jahren teilen wir das Werk von César Manrique
Die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus (CACT) des Stadtrats Lanzarote wurden als Hauptanlaufstelle für Tourismus auf der Insel gegründet. Seit Januar 2005 werden die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus durch eine lokale wirtschaftliche Gebietskörperschaft (Ente Público Empresarial Local – EPEL) geleitet, die Teil des Stadtrats Lanzarote ist. Die EPEL-CACT, das Fremdenverkehrsamt und das Büro für Binnentourismus sind die drei öffentlichen Einrichtungen, die auf Lanzarote für den Tourismus zuständig sind. Mit ihrer vollkommen öffentlichen Ausrichtung und einer zugleich unternehmerischen Philosophie in der Leitung etablieren sich die Tourismuszentren zum wichtigsten Wirtschaftsmotor der Insel und lassen einen Großteil ihrer Gewinne den Sozialkassen der Inseln zugute kommen.

Schutz der wertvollen Natur

Die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus wurden gegründet, um die Schönheit der Natur von Lanzarote hervorzuheben und zu schützen. Gemeinsam bilden die sieben Zentren eine Synthese der ökologischen und kulturellen Werte der Insel, darum empfiehlt sich ein Besuch der Zentren sehr, wenn Sie die wahre Essenz von Lanzarote erleben wollen. Der kanarische Künstler César Manrique war der wichtigste Gestalter der Zentren und vereinte gekonnt die Kunst mit der Natur der Insel. So sind die Zentren zu einer modernen Version des traditionellen Eingriffs der Bewohner von Lanzarote in ihre Umgebung geworden, tief verwurzelt in der lokalen Bevölkerung. Aktuell sind die Zentren ein Tourismusprodukt, das sich flexibel den Anforderungen des Marktes anpasst und dabei zugleich die Essenz und Philosophie, mit der Manrique die Zentren entworfen hat, respektiert.

César Manrique Cabrera (24. April 1919, Arrecife – 25. September 1992, Teguise) war ein spanischer Maler, Bildhauer und Landschaftsarchitekt, der von der Insel Lanzarote stammte. Sein Werk verband er mit der Bewahrung der Bedeutung der Umwelt der Kanarischen Inseln. In der Kreativität suchte er die Harmonie zwischen Kunst und Natur. Unter anderem wurde er mit dem Weltpreis für Ökologie und Tourismus (1978) und dem Europa Nostra-Preis (1985) für seine künstlerische und ökologische Arbeit auf Lanzarote ausgezeichnet. Sein gesamtes Schaffen in den verschiedensten künstlerischen Ausdrucksformen (Malerei, Bildhauerei, Stadtplanung, öffentliche Kunst…) war durchdrungen von dem Wunsch, seine natürliche Umgebung in seine Kunst einzubeziehen. Sein Ansatz war synkretistisch und allumfassend („totale Kunst“ in seinen Worten), was sich in seinen Entwürfen für öffentliche Räume deutlich zeigte. In seinem Bemühen, endgültige Harmonie zu finden, zeigte er nicht nur seine Leidenschaft für die Schönheit, sondern auch für das Leben.

César Manrique, Leiter

Fotoarchiv der Stiftung César Manrique


Más información http://www.fcmanrique.org/

Maler César Manrique

Archivstiftung César Manrique


Die Ursprünge der Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus finden sich im Jahr 1966. Nach einem dreijährigen Aufenthalt in New York kehrte César Manrique (1919-1992), einer der Pioniere der spanischen abstrakten Malerei, endgültig auf seine Geburtsinsel Lanzarote zurück, wo der Tourismus gerade begann, sich zu entwickeln. Im Bewusstsein um die besondere Originalität der Insellandschaft förderte er ein ambitioniertes kreatives Interventionsprojekt, dessen Hauptziel der Erhalt und Schutz der Umwelt ist. So soll eine Verbindung zwischen der Umwelt und einer neuen Wirtschaft für Lanzarote im Tourismussektor geschaffen werden. Rasch und gemeinsam mit einem enthusiastischen Mitarbeiterteam konnten die ersten Ergebnisse verwirklicht werden: die Kunst- und Kulturstätte Jameos del Agua (1966), das Bauernmuseum Monumento al Campesino (1968), das Restaurant El Diablo (1970), der Aussichtspunkt Mirador del Río (1973), das Internationale Museum für Zeitgenössische Kunst (MIAC) (1976) und der Kakteengarten Jardín de Cactus (1990).
Más información http://www.fcmanrique.org/