Das Bauernmuseum Monumento al Campesino

Im geografischen Zentrum der Insel, in der Gemeinde San Bartolomé, befindet sich das Monumento als Campesino – César Manriques öffentlicher Tribut an die harte Arbeit der Männer und Frauen auf den Feldern von Lanzarote, die den widrigsten Bedingungen strotzten, um das Land urbar zu machen. Heute sind die Weine und Lebensmittel von Lanzarote international anerkannt – dank der Anstrengung, die Manrique in seine Hommage legte.

Die Anlage des Museo del Campesino spricht die Augen und die Sinne an und hebt den Einfallsreichtum, die Courage und den Mut der Bauern auf Lanzarote hervor. Das Museum besteht aus einer Reihe von Gebäuden, die im Stil der traditionellen Häuser auf der Insel mit weißen Wänden und grünem Holz gestaltet wurden, wobei die charakteristischen Elemente der unterschiedlichen Gebiete der Insel kombiniert wurden. Behütet wird das Museum von dem prachtvollen Monumento a la Fecundidad (dem Fruchtbarkeitsdenkmal), einer fünfzehn Meter hohen Skulptur, die Manrique aus alten Wassertanks von Booten und aus Eisen- und Zementobjekten zusammenfügte. Ein prächtiges Beispiel der Avantgarde-Kunst, das schon jetzt zu einem der typischen Symbole der Insel geworden ist.

Das Museo del Campesino und das Monumento a la Fecundidad sind dem wachen und kreativen Blick Manriques auf die Architektur der Insel entsprungen, sie bilden eine Brücke zwischen Tradition und Moderne.

Abgerundet wird das Angebot des Zentrums von einem Restaurant, in dem traditionelle Speisen aus der Küche der Insel zuberereitet werden, um den Gaumen jedes Besuchers zu verwöhnen.

Zentrum: 10:00 bis 17:45 Uhr und im Sommer von 09:00 bis 17:45 Uhr.

Cafeteria: von 10:00 bis 17:45 Uhr und im Sommer von 09:00 bis 17:45 Uhr.

Restaurant: 12:00-16:00 Uhr.

50 Minuten.

Im Monumento al Campesino gibt es ein Restaurant, eine Cafeteria, eine Bar und einen Laden.

Gratis-Parkplätze und -WLAN.

Personen mit eingeschränkter Mobilität können das Zentrum besuchen.

Ein Ort, den Sie wunderbar mit der ganzen Familie besuchen können.

Mit Ausnahme von Blindenhunden ist das Mitbringen von Haustieren nicht erlaubt.

Restaurant, Café und Bar

Traditionelle kanarische Küche und große Auswahl an Tapas

Das Restaurant des Museo al Campesino bietet eine breite Auswahl traditioneller kanarischer Speisen mit exquisiten Menüs für jeden Geschmack.

Im Café können Sie sich den ganzen Tag über köstliche Tapas schmecken lassen.

Café: von 10:00 bis 17:45 Uhr und im Sommer von 10:00 bis 18:45 Uhr.

Restaurant: von 12:00 bis 16:00 Uhr.

Wir bieten auch Speisen für Vegetarier und Zöliakier an.

Kindermenü verfügbar.

Wir empfehlen Ihnen unsere Karte mit typisch kanarischen Tapas. Sie können unsere Speisekarte herunterladen.

Senden Sie eine E-Mail an unsere Handelsabteilung, wenn Sie reservieren oder das Zentrum für eine besondere Veranstaltung mieten möchten.

Workshops und Kulturaktivitäten

Veranstaltung von Kunsthandwerks-Workshops und Kultur-Aktivitäten

Ziel des Casa-Museo al Campesino ist, Wissen zu verbreiten und Traditionen zu erhalten. Wir veranstalten Workshops mit Kunsthandwerkern der Insel und Bildungsangebote über verschiedene beliebte Feste.

Bei uns im Museum veranstalten Kunsthandwerker Workshops, die unsere kulturelle Identität vermitteln. Wenn Sie unser Angebot nutzen möchten, finden Sie alle Termine in unserem Kalender.

Laden

Kunsthandwerk-Produkte, regionale Weine und Geschenkartikel

Der Laden im Casa-Museo al Campesino bietet eine Fülle an Handswerksprodukten, Weine von der Insel und ein breites Sortiment an Geschenkartikeln an.

Von 10:00 bis 17:45 Uhr und im Sommer von 10:00 – 18:45 Uhr

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Lernen Sie unsere Geschichte kennen

Wir teilen seit über 50 Jahren das Werk von César Manrique

Die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus (CACT) des Stadtrats Lanzarote wurden als Hauptanlaufstelle für Tourismus auf der Insel gegründet. Seit Januar 2005 werden die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus durch eine lokale wirtschaftliche Gebietskörperschaft (Ente Público Empresarial Local – EPEL) geleitet, die Teil des Stadtrats Lanzarote ist. Die EPEL-CACT, das Fremdenverkehrsamt und das Büro für Binnentourismus sind die drei öffentlichen Einrichtungen, die auf Lanzarote für den Tourismus zuständig sind.

Mit ihrer vollkommen öffentlichen Ausrichtung und einer zugleich unternehmerischen Philosophie in der Leitung etablieren sich die Tourismuszentren zum wichtigsten Wirtschaftsmotor der Insel und lassen einen Großteil ihrer Gewinne den Sozialkassen der Inseln zugute kommen.

Schutz der wertvollen Natur

Die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus wurden gegründet, um die Schönheit der Natur von Lanzarote hervorzuheben und zu schützen. Gemeinsam bilden die sieben Zentren eine Synthese der ökologischen und kulturellen Werte der Insel, darum empfiehlt sich ein Besuch der Zentren sehr, wenn Sie die wahre Essenz von Lanzarote erleben wollen. Der kanarische Künstler César Manrique war der wichtigste Gestalter der Zentren und vereinte gekonnt die Kunst mit der Natur der Insel. So sind die Zentren zu einer modernen Version des traditionellen Eingriffs der Bewohner von Lanzarote in ihre Umgebung geworden, tief verwurzelt in der lokalen Bevölkerung. Aktuell sind die Zentren ein Tourismusprodukt, das sich flexibel den Anforderungen des Marktes anpasst und dabei zugleich die Essenz und Philosophie, mit der Manrique die Zentren entworfen hat, respektiert.

César Manrique Cabrera (24. April 1919, Arrecife – 25. September 1992, Teguise) war ein spanischer Maler, Bildhauer und Landschaftsarchitekt, der von der Insel Lanzarote stammte. Sein Werk verband er mit der Bewahrung der Bedeutung der Umwelt der Kanarischen Inseln. In der Kreativität suchte er die Harmonie zwischen Kunst und Natur. Unter anderem wurde er mit dem Weltpreis für Ökologie und Tourismus (1978) und dem Europa Nostra-Preis (1985) für seine künstlerische und ökologische Arbeit auf Lanzarote ausgezeichnet.

Sein gesamtes Schaffen in den verschiedensten künstlerischen Ausdrucksformen (Malerei, Bildhauerei, Stadtplanung, öffentliche Kunst…) war durchdrungen von dem Wunsch, seine natürliche Umgebung in seine Kunst einzubeziehen. Sein Ansatz war synkretistisch und allumfassend („totale Kunst“ in seinen Worten), was sich in seinen Entwürfen für öffentliche Räume deutlich zeigte. In seinem Bemühen, endgültige Harmonie zu finden, zeigte er nicht nur seine Leidenschaft für die Schönheit, sondern auch für das Leben.


César Manrique, Leiter

Foto der Archivstiftung César Manrique


Más información http://www.fcmanrique.org/

Maler César Manrique

Archivstiftung César Manrique


Die Ursprünge der Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus finden sich im Jahr 1966. Nach einem dreijährigen Aufenthalt in New York kehrte César Manrique (1919-1992), einer der Pioniere der spanischen abstrakten Malerei, endgültig auf seine Geburtsinsel Lanzarote zurück, wo der Tourismus gerade begann, sich zu entwickeln.

Im Bewusstsein um die besondere Originalität der Insellandschaft förderte er ein ambitioniertes kreatives Interventionsprojekt, dessen Hauptziel der Erhalt und Schutz der Umwelt ist. So soll eine Verbindung zwischen der Umwelt und einer neuen Wirtschaft für Lanzarote im Tourismussektor geschaffen werden.

Rasch und gemeinsam mit einem enthusiastischen Mitarbeiterteam konnten die ersten Ergebnisse verwirklicht werden: die Kunst- und Kulturstätte Jameos del Agua (1966), das Bauernmuseum Monumento al Campesino (1968), das Restaurant El Diablo (1970), der Aussichtspunkt Mirador del Río (1973), das Internationale Museum für Zeitgenössische Kunst (MIAC) (1976) und der Kakteengarten Jardín de Cactus (1990).

Más información http://www.fcmanrique.org/