Aussichtspunkt Mirador del Río

In einer Höhe von 400 Metern auf dem Risco de Famara ist der Mirador del Río eine der repräsentativsten architektonischen Kreationen von César Manrique, denn er sprüht vor künstlerischen und architektonischen Details und vor seiner Begeisterung, die Kunst und die Natur zu vereinen. Mit seiner Lage in der Nähe einer alten Militärbasis aus dem ausklingenden 19. Jahrhundert und inmitten der Felsen so meisterlich getarnt, wie es nur einem Genie wie Manrique gelingen konnte, überragt El Mirador die Meerenge El Río, die Lanzarote von La Graciosa trennt. Trotz seines unscheinbaren Äußeren überrascht das Innere des Gebäudes mit seinen sorgfältig gestalteten Details, seinen beeindruckenden Glasfenstern, den Augen des Mirador, die der Künstler so geformt hat, dass sie den Panoramaeffekt noch verstärken, und mit den monumentalen und originellen Skulpturen, die von der Decke hängen und die Schwerkraft zu überlisten scheinen. Vom Aussichtspunkt aus können Besucher die achte der Kanarischen Inseln, La Graciosa, betrachten, sowie alle anderen kleinen Inseln, die zum Naturpark des Chinijo-Archipels gehören, während zu ihren Füßen, unten am Risco-Kliff, die rötlichen Salzwerke von Río leuchten, die auch als Guza bekannt sind, die ältesten Salzwerkes der kanarischen Inselgruppe. Die Erschließung des Mirador, die in Zusammenarbeit mit dem Architekten Eduardo Cáceres und dem Künstler Jesús Soto erfolgte, ist ein Glanzbeispiel für hervorragende technische Planung mit begrenzten Mitteln. Zuerst wurde die Fläche ausgehoben, im Anschluss das Gebäude errichtet und mit Vulkangestein beschichtet.

Öffnungszeiten: 10:00-17:45 Uhr. Öffnungszeiten im Sommer (1. Juli – 30. September): 10:00 – 18:45 Uhr. Empfohlene Besuchszeit: In den Sommermonaten (Juli, August und September) empfehlen sich aufgrund des großen Besucherzustroms Einzelbesuche am Nachmittag.

Erwachsene: 4,75 Euro Minderjährige: 2,40 Euro (7-12 Jahre) Erwachsene Bewohner der Kanareninseln: 3,80 Euro Minderjährige Bewohner der Kanareninseln: 1,90 Euro Bewohner von Lanzarote: 1,00 Euro

Wir empfehlen Ihnen, eine Eintrittskarte für 3, 4 oder 6 Zentren zum Sparpreis zu erwerben, so sparen Sie beim Besuch der Zentren bis zu 10,55 €. Zudem können Sie Ihre Reise so günstiger planen und die verschiedenen Werke des Künstlers César Manrique aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten, indem Sie einen Besuch am Mirador del Río mit anderen interessanten Zentren auf der Insel kombinieren. Weitere Informationen können Sie HIER nachlesen.

45 Minuten

Parken und Abstellen von Fahrrädern gratis. Cafeteria. Ferngläser Audioguide Laden. Gratis-WLAN.

Mit Ausnahme der oberen Terrasse ist das gesamte Zentrum barrierefrei. Die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus beseitigen aktuell alle architektonischen Barrieren und bauen ihre Räumlichkeiten barrierefrei um. Das Zentrum wurde von dem gemeinnützigen Verband Predif als barrierefrei anerkannt.

In den kältesten Monaten von Oktober bis Mai empfehlen wir Ihnen, warme Kleidung zu tragen, denn der Mirador del Río befindet sich oben auf dem Risco de Famara und wegen des Windes ist die gefühlte Temperatur niedriger.

Gratiseintritt für Kinder unter 7 Jahren. In der Cafeteria stehen Wickeltische für Babys bereit. Mit Kinderwagen ist das obere Geschoss schwer zu erreichen.

Mit Ausnahme von Blindenhunden ist das Mitbringen von Haustieren nicht erlaubt.

Wir empfehlen Ihnen, von der oberen Terrasse oder vom Balkon aus zu fotografieren, von wo aus Sie alle Inseln, die Teil des Chinijo-Archipel sind, sehen können. Außerdem bieten sich Fotos von der Skulptur an, die César Manrique für das Zentrum geschaffen hat, von dem Fisch und dem Vogel an der Steinfassade, oder unter der Eisenlampenskulptur im Inneren des Zentrums.

Schlechtes Wetter: Bei bewölktem Himmel oder schlechtem Wetter bietet das Zentrum Ihnen einen Sonderpreis für wolkige Tage an, sodass Sie das Werk von César Manrique, das sich perfekt in die Umgebung einfügt, bestaunen sowie von weiteren Dienstleistungen profitieren können. Trauen Sie sich, Sie werden sich wie in einem Meer aus Wolken fühlen!

Cafeteria

Eine große Auswahl an Backwaren und Snacks

Genießen Sie den außergewöhnlichen Ausblick auf das Chinijo-Archipel durch das große Glasfenster, während Sie sich eine gute Tasse Kaffee und dazu ein Stück Kuchen aus unserer reichhaltigen Auswahl oder einen Imbiss am Morgen schmecken lassen.

Cafeteria: von 10:00 bis 17:45 Uhr und im Sommer von 10:00 bis 18:45 Uhr

Wenn Sie das Zentrum Mirador del Río für eine Veranstaltung reservieren möchten, füllen Sie bitte unser Formular auf der Seite „Feiern Sie“ aus

Laden

Beliebte Kunsthandwerksartikel, Lektüre, Kleidung und Keramik

Der Laden im Mirador ist ein besonderer Ort, den Sie über eine Wendeltreppe erreichen,.

Von 9:00 bis 17:45 und im Sommer von 10:00 bis 18:45 Uhr.

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Zertifikat für Exzellenz, das uns von Trip Advisor verliehen wurde

Lernen Sie unsere Geschichte kennen

Seit über 50 Jahren teilen wir das Werk von César Manrique
Die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus (CACT) des Stadtrats Lanzarote wurden als Hauptanlaufstelle für Tourismus auf der Insel gegründet. Seit Januar 2005 werden die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus durch eine lokale wirtschaftliche Gebietskörperschaft (Ente Público Empresarial Local – EPEL) geleitet, die Teil des Stadtrats Lanzarote ist. Die EPEL-CACT, das Fremdenverkehrsamt und das Büro für Binnentourismus sind die drei öffentlichen Einrichtungen, die auf Lanzarote für den Tourismus zuständig sind. Mit ihrer vollkommen öffentlichen Ausrichtung und einer zugleich unternehmerischen Philosophie in der Leitung etablieren sich die Tourismuszentren zum wichtigsten Wirtschaftsmotor der Insel und lassen einen Großteil ihrer Gewinne den Sozialkassen der Inseln zugute kommen.

Schutz der wertvollen Natur

Die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus wurden gegründet, um die Schönheit der Natur von Lanzarote hervorzuheben und zu schützen. Gemeinsam bilden die sieben Zentren eine Synthese der ökologischen und kulturellen Werte der Insel, darum empfiehlt sich ein Besuch der Zentren sehr, wenn Sie die wahre Essenz von Lanzarote erleben wollen. Der kanarische Künstler César Manrique war der wichtigste Gestalter der Zentren und vereinte gekonnt die Kunst mit der Natur der Insel. So sind die Zentren zu einer modernen Version des traditionellen Eingriffs der Bewohner von Lanzarote in ihre Umgebung geworden, tief verwurzelt in der lokalen Bevölkerung. Aktuell sind die Zentren ein Tourismusprodukt, das sich flexibel den Anforderungen des Marktes anpasst und dabei zugleich die Essenz und Philosophie, mit der Manrique die Zentren entworfen hat, respektiert.

César Manrique Cabrera (24. April 1919, Arrecife – 25. September 1992, Teguise) war ein spanischer Maler, Bildhauer und Landschaftsarchitekt, der von der Insel Lanzarote stammte. Sein Werk verband er mit der Bewahrung der Bedeutung der Umwelt der Kanarischen Inseln. In der Kreativität suchte er die Harmonie zwischen Kunst und Natur. Unter anderem wurde er mit dem Weltpreis für Ökologie und Tourismus (1978) und dem Europa Nostra-Preis (1985) für seine künstlerische und ökologische Arbeit auf Lanzarote ausgezeichnet. Sein gesamtes Schaffen in den verschiedensten künstlerischen Ausdrucksformen (Malerei, Bildhauerei, Stadtplanung, öffentliche Kunst…) war durchdrungen von dem Wunsch, seine natürliche Umgebung in seine Kunst einzubeziehen. Sein Ansatz war synkretistisch und allumfassend („totale Kunst“ in seinen Worten), was sich in seinen Entwürfen für öffentliche Räume deutlich zeigte. In seinem Bemühen, endgültige Harmonie zu finden, zeigte er nicht nur seine Leidenschaft für die Schönheit, sondern auch für das Leben.

César Manrique, Leiter

Foto aus dem Archiv der César Manrique-Stiftung


Más información http://www.fcmanrique.org/

Maler César Manrique

Aus dem Archiv der César Manrique-Stiftung


Die Ursprünge der Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus finden sich im Jahr 1966. Nach einem dreijährigen Aufenthalt in New York kehrte César Manrique (1919-1992), einer der Pioniere der spanischen abstrakten Malerei, endgültig auf seine Geburtsinsel Lanzarote zurück, wo der Tourismus gerade begann, sich zu entwickeln. Im Bewusstsein um die besondere Originalität der Insellandschaft förderte er ein ambitioniertes kreatives Interventionsprojekt, dessen Hauptziel der Erhalt und Schutz der Umwelt ist. So soll eine Verbindung zwischen der Umwelt und einer neuen Wirtschaft für Lanzarote im Tourismussektor geschaffen werden. Rasch und gemeinsam mit einem enthusiastischen Mitarbeiterteam konnten die ersten Ergebnisse verwirklicht werden: die Kunst- und Kulturstätte Jameos del Agua (1966), das Bauernmuseum Monumento al Campesino (1968), das Restaurant El Diablo (1970), der Aussichtspunkt Mirador del Río (1973), das Internationale Museum für Zeitgenössische Kunst (MIAC) (1976) und der Kakteengarten Jardín de Cactus (1990).
Más información http://www.fcmanrique.org/