Internationales Museum für Zeitgenössische Kunst, MIAC-Castillo de San José

In der Nähe von Puerto de Naos und Arrecife, der Hauptstadt der Insel, befindet sich das Internationale Museum für Zeitgenössische Kunst (MIAC) – Castillo de San José. Zwischen 1776 und 1779 auf Befehl von König Carlos III. errichtet und dank seiner privilegierten Lage am Rande einer Klippe, verstärkte sich die Anziehungskraft des Castillo de San Gabriel und und machte es zu einem der wichtigsten Verteidigungspunkte von Arrecife und seinem Hafen vor Gefahren der modernen Staaten im Konflikt mit dem spanischen Imperium. Als das Castillo nicht mehr zu Verteidigungszwecken benötigt wurde, wurde es fast ein Jahrhundert lang aufgegeben. César Manrique überzeugte die Behörden der Insel, die alte Festung in eine Kunstgalerie zu verwandeln, und so wurde im Jahr 1976 das Internationale Museum für Zeitgenössische Kunst eröffnet. Der Künstler aus Lanzarote startete den ersten internationalen Wettbewerb der Bildenden Künste, bei dem unter anderem Werke von Picasso, Tàpies, Miró, Mompó, Millares und Zóbel gezeigt wurden. Dieser Wettbewerb legte den Grundstein für eine der wichtigsten Sammlungen abstrakter Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf den Kanareninseln. Die Festung wurde durch ein neu erbautes Werk erweitert, ein modernes Restaurant, in dem Manrique sein gesamtes kreatives Potential entfaltete, und es zu einem der attraktivsten Orte im Gebäude machte, einem Ort, an dem Besucher sich Speisen der Avantgarde-Küche vereint mit der Cuisine der Küste und des Meeres schmecken lassen und dabei eine beeindruckende Aussicht auf die Bucht durch das große Panoramafenster genießen können.

Museum: von 10:00 bis 20:00 Uhr.

Restaurant Qué-Muac (Freier Zugang) :

  • Restaurant: 12:00-16:00 Dienstag- Samstag
  • Cafeteria: 10:00-20:00 Montag-Sonntag
  • Bar: 21:30-01:00  Freitag und Samstag

Erwachsene: 4,00 Euro

Minderjährige: 2,00 Euro (7 – 12 Jahre)

Erwachsene Bewohner der Kanareninseln: 3,20 Euro

Minderjährige Bewohner der Kanareninseln: 1,60 Euro

Bewohner von Lanzarote: 1,00 Euro

Wir empfehlen Ihnen, eine Eintrittskarte für 3, 4 oder 6 Zentren zum Sparpreis zu erwerben, so sparen Sie beim Besuch der Zentren bis zu 10,55 €. Zudem können Sie Ihre Reise so günstiger planen und die verschiedenen Werke des Künstlers César Manrique aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten, indem Sie einen Besuch im Internationalen Museum für Zeitgenössische Kunst, MIAC-Castillo de San José, mit anderen interessanten Zentren kombinieren, die Sie überall auf der Insel finden. Weitere Informationen können Sie HIER nachlesen.

1 Stunde

Autos und Fahrräder.

Cocktail-Bar. Wir empfehlen Ihnen unsere Cocktails (Mojitos, Gin-Tonics usw.) Musik-DJ Freitag- und Samstagnacht.

Restaurant QuéMUAC-Castillo de San José

Laden mit Designer-Schmuck und dem Besten der regionalen Handwerkskunst.

Gratis-WLAN im Bereich des Restaurants.

Die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus beseitigen aktuell alle architektonischen Barrieren und bauen ihre Räumlichkeiten barrierefrei um. Bereits jetzt ist ein Teil des Zentrums barrierefrei.

Kinder im Alter von unter 7 Jahren erhalten Gratiszutritt. Im Restaurant sind Hochstühle für Kinder verfügbar. In den Toiletten stehen Wickeltische für Babys zur Verfügung.

Mit Ausnahme von Blindenhunden ist das Mitbringen von Haustieren nicht erlaubt.

Wir empfehlen Ihnen Fotos von der Fassade des Gebäudes (bis zum 18. Jahrhundert eine Festung), von den Außengärten, der oberen Terrasse und dem Meerblick vom Restaurant QuéMUAC-Castillo de San José aus. Fotos im Museum müssen ohne Blitz aufgenommen werden, um Schäden an den Kunstwerken zu vermeiden.

Internationales Museum für Zeitgenössische Kunst

MIAC-Castillo de San José

Die Sammlung des MIAC begann in einer Phase der engen Zusammenarbeit mit dem Stadtrat von Lanzarote und César Manrique. Die Bilder der ausgewählten Künstler, die zur Vernissage des Ersten Internationalen Wettbewerbs der Bildenden Künste eingeladen waren – der Ausstellung, mit der das Museum eröffnete – bilden den Mittelpunkt der Sammlung und machen einen Großteil der gezeigten Werke aus. Zu den Urhebern zählen Künstler, deren Werk in den 1960ern seine Blütezeit erlebte, darunter große Namen wie Tápies, Guerrero, Torner, Zóbel, Sempere, Gordillo, Rivera, Le Parc, Pedro González… Dieser ursprüngliche Kern wuchs in die gleiche Richtung weiter und die Sammlung wurde um namhafte kanarische Künstler der ersten Avangardisten ergänzt: Óscar Domínguez, Pancho Lasso, Juan Ismael, und die folgenden Generationen, Millares, Chirino, Cristino de Vera… Seit dem Jahr 2000 wird die Sammlung des MIAC durch Fotografien abgerundet, darunter führende Künstler wie Joel Peter-Witkin, Joseph Beuys oder Jürgen Klauke.

In unserem Katalog finden Sie die geplanten Ausstellungen.

Das MIAC bietet ein Aktivitätsprogramm rund um seine Sammlung an, das Wichtigste sind jedoch die dynamische Ausrichtung und die Ideen, die das Museum bewegen, das als lebendiges Kulturzentrum geschaffen wurde. Moderne Kunstwerke sind untrennbar verbunden mit Lebenserfahrungen, die sie abbilden,und diese bringen uns wiederum neue Aktivitäten, die authentischer Ausdruck der Kreativität sind. Das Publikum ist stets ein Teil des Kunstwerks, und an dieses Publikum möchten wir uns richten, um zur visuellen und intellektuellen Bildung unserer Gesellschaft beizutragen. KUNST-BIENNALE VON LANZAROTE   Seit 2001 organisiert das MIAC die Biennale von Lanzarote, ein Projekt zur Förderung künstlerischer Aktivitäten und ein Schaufenster des Kunstschaffens der Gegenwart. Die Biennale eröffnet einen Dialog zwischen den beteiligten Kulturschaffenden und Kulturgenießern – Künstlern, Agenten, Architekten, Anthropologen, Managern und Bürgern – in der Überzeugung, dass die Kunst in Kontakt mit der Realität und dem Leben bleiben muss. Jede Ausgabe befasst sich mit Fragen und Phänomenen im Bereich von Kultur, Kunst, Tourismus, Ökologie, Immigration, Architektur, Nachhaltigkeit, die alle nicht nur in der globalisierten Welt, in der wir leben, wichtig und aktuell sind, sondern sich gleichsam auf Lanzarote und die Kanarischen Inseln auswirken.

Das Museum entwickelt in Zusammenarbeit mit der Universität Las Palmas de Gran Canaria ein Bildungsprogramm in Kulturmanagement, mit dem Ziel, einem breiten Zielpublikum berufliche Orientierung zu bieten.

Die Abteilung für Bildung und Kulturveranstaltungen des MIAC bietet ein Aktivitäts- und Besucherprogramm ein, das sich an sehr unterschiedliche Zielgruppen richtet. Die stattfindenden Aktivitäten bieten Raum zum Reflektieren und Lernen, Priorität ist dabei die Wahrnehmung der Objekte im Gruppenkontext. Die Abteilung für Bildung und Kulturveranstaltungen (DEAC) fördert positive, unterhaltende und sinnvolle Erlebnisse vom Kindesalter an, um Museumsbesuche zur Gewohnheit zu machen sowie durch Kontakt mit den Originalkunstwerken Wertschätzung für das kulturelle Erbe zu wecken.

Kontakt: beatrizdelgado@centrosturisticos.com

Restaurant QuéMUAC

Hochwertige Zutaten in breitem gastronomischem Angebot

Das QuéMUAC Castillo de San José bietet internationale Speisen und traditionelle kanarische Küche mit einem Hauch von Fusion an. Wir empfehlen Ihnen unsere Tapas-Menüauswahl. Wir bieten auch Speisen für Vegetarier und Zöliakier an. Kindermenü verfügbar.

Cafetería/Bar: von 10:00 – 1:00 Uhr. Restaurant: von 12:00 – 16:00 Uhr. (Dienstag bis Samstag) 19:00 bis 23:00 Uhr (Freitag bis Sonntag) Cocktail-Bar: von 22:00 bis 01:00 Uhr.

Freitags und Samstags werden die Abendessen im QuéMUAC von interessanten Diashows von Künstlern und musikalischer Untermalung von DJs der Insel abgerundet.

Wir bieten auch vegetarische und glutenfreie Speisen an. Kindermenü verfügbar. Wir empfehlen Ihnen unsere Tapas-Karte und unsere Vielfalt an Cocktails.

Senden Sie eine E-Mail an unsere Handelsabteilung, um eine Reservierung oder eine besondere Veranstaltung zu buchen.

Shop

Kunstnachdrucke, Designer-Schmuck, Lektüre und lokale Kunstobjekte

Erwerben Sie Nachdrucke der Künstler aus der Kollektion des MIAC, interessante lokale Kunstobjekte und Original-Designer-Schmuck.

Von 10:00 bis 20:00 Uhr

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Lernen Sie unsere Geschichte kennen

Seit über 50 Jahren teilen wir das Werk von César Manrique
Die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus (CACT) des Stadtrats Lanzarote wurden als Hauptanlaufstelle für Tourismus auf der Insel gegründet. Seit Januar 2005 werden die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus durch eine lokale wirtschaftliche Gebietskörperschaft (Ente Público Empresarial Local – EPEL) geleitet, die Teil des Stadtrats Lanzarote ist. Die EPEL-CACT, das Fremdenverkehrsamt und das Büro für Binnentourismus sind die drei öffentlichen Einrichtungen, die auf Lanzarote für den Tourismus zuständig sind. Mit ihrer vollkommen öffentlichen Ausrichtung und einer zugleich unternehmerischen Philosophie in der Leitung etablieren sich die Tourismuszentren zum wichtigsten Wirtschaftsmotor der Insel und lassen einen Großteil ihrer Gewinne den Sozialkassen der Inseln zugute kommen.

Schutz der wertvollen Natur

Die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus wurden gegründet, um die Schönheit der Natur von Lanzarote hervorzuheben und zu schützen. Gemeinsam bilden die sieben Zentren eine Synthese der ökologischen und kulturellen Werte der Insel, darum empfiehlt sich ein Besuch der Zentren sehr, wenn Sie die wahre Essenz von Lanzarote erleben wollen. Der kanarische Künstler César Manrique war der wichtigste Gestalter der Zentren und vereinte gekonnt die Kunst mit der Natur der Insel. So sind die Zentren zu einer modernen Version des traditionellen Eingriffs der Bewohner von Lanzarote in ihre Umgebung geworden, tief verwurzelt in der lokalen Bevölkerung. Aktuell sind die Zentren ein Tourismusprodukt, das sich flexibel den Anforderungen des Marktes anpasst und dabei zugleich die Essenz und Philosophie, mit der Manrique die Zentren entworfen hat, respektiert.

César Manrique Cabrera (24. April 1919, Arrecife – 25. September 1992, Teguise) war ein spanischer Maler, Bildhauer und Landschaftsarchitekt, der von der Insel Lanzarote stammte. Sein Werk verband er mit der Bewahrung der Bedeutung der Umwelt der Kanarischen Inseln. In der Kreativität suchte er die Harmonie zwischen Kunst und Natur. Unter anderem wurde er mit dem Weltpreis für Ökologie und Tourismus (1978) und dem Europa Nostra-Preis (1985) für seine künstlerische und ökologische Arbeit auf Lanzarote ausgezeichnet. Sein gesamtes Schaffen in den verschiedensten künstlerischen Ausdrucksformen (Malerei, Bildhauerei, Stadtplanung, öffentliche Kunst…) war durchdrungen von dem Wunsch, seine natürliche Umgebung in seine Kunst einzubeziehen. Sein Ansatz war synkretistisch und allumfassend („totale Kunst“ in seinen Worten), was sich in seinen Entwürfen für öffentliche Räume deutlich zeigte. In seinem Bemühen, endgültige Harmonie zu finden, zeigte er nicht nur seine Leidenschaft für die Schönheit, sondern auch für das Leben.

César Manrique, Leiter

Foto der Archivstiftung César Manrique


Más información http://www.fcmanrique.org/

Maler César Manrique

Archivstiftung César Manrique


Die Ursprünge der Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus finden sich im Jahr 1966. Nach einem dreijährigen Aufenthalt in New York kehrte César Manrique (1919-1992), einer der Pioniere der spanischen abstrakten Malerei, endgültig auf seine Geburtsinsel Lanzarote zurück, wo der Tourismus gerade begann, sich zu entwickeln. Im Bewusstsein um die besondere Originalität der Insellandschaft förderte er ein ambitioniertes kreatives Interventionsprojekt, dessen Hauptziel der Erhalt und Schutz der Umwelt ist. So soll eine Verbindung zwischen der Umwelt und einer neuen Wirtschaft für Lanzarote im Tourismussektor geschaffen werden. Rasch und gemeinsam mit einem enthusiastischen Mitarbeiterteam konnten die ersten Ergebnisse verwirklicht werden: die Kunst- und Kulturstätte Jameos del Agua (1966), das Bauernmuseum Monumento al Campesino (1968), das Restaurant El Diablo (1970), der Aussichtspunkt Mirador del Río (1973), das Internationale Museum für Zeitgenössische Kunst (MIAC) (1976) und der Kakteengarten Jardín de Cactus (1990).
Más información http://www.fcmanrique.org/