Internationales Museum für zeitgenössische Kunst

MIAC- Castillo de San José

In der Nähe des Hafens Puerto Naos bei Arrecife, der Hauptstadt der Insel, befindet sich das Internationale Museum für zeitgenössische Kunst – Castillo de San José.

Zwischen 1776 und 1779 im Auftrag von König Karl III. erbaut, ergänzte die Festung durch ihre privilegierte Lage auf einer Klippe die Geschütze des Castillo de San Gabriel  und wurde so zu entscheidender Bedeutung für die Verteidigung von Arrecife und ihrem Hafen gegenüber der Gefahr, die von den modernen Staaten ausging, die im Konflikt mit dem spanischen Reich standen.

Nachdem ihr Verteidigungszweck an Bedeutung verloren hatte, wurde sie fast ein Jahrhundert lang aufgegeben.

César Manrique überzeugte die Behörden der Insel von der Notwendigkeit, die alte Festung in eine Kunstgalerie umzuwandeln. Im Jahr 1976 wurde das Museo Internacional de Arte Contemporáneo (Museum für zeitgenössische Kunst) eingeweiht.

Der Künstler aus Lanzarote brachte den ersten internationalen Wettbewerb für bildende Künste mit Werken von Picasso, Tàpies, Miró, Millares, Zóbel und anderen in Gang. Diese bildeten den Grundstock für eine der größten Sammlungen abstrakter Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jhs. auf den Kanarischen Inseln.

Die Festung wurde durch einen Neubau erweitert, ein modernes Restaurant, in dem Manrique sein gesamtes kreatives Potential entfaltete und es zu einen der attraktivsten Räume des Gebäudes gestaltete, einem Ort, an dem die Besucher/innen, „umarmt“ von Küste und Meer, avantgardistische Gerichte genießen können. Ein enormes Glasfenster bietet eine imposante Aussicht auf die Bucht.

Für mehr Informationen über das MIAC Castillo de San José  und die weiteren Zentren können Sie die APP CACTLanzarote, den virtuellen Führer durch die Touristenzentren, herunterladen Hier herunterladen

Biennale von Lanzarote, ArteLanzarote 2017

Die Biennale von Lanzarote, ArteLanzarote 2017, ist ein Schaufenster der zeitgenössischen Kreativität. Sie fand zum ersten Mal im Jahr 2001 unter der Leitung des Museums für internationale zeitgenössische Kunst, MIAC statt, mit dem Ziel, die Komplexität einer neuen Epoche zu thematisieren: den Beginn des 21. Jahrhunderts.

Das Projekt strebt die Dynamisierung von Kunst und Kultur an, indem es die Reflexion über die soziale, politische und kulturelle Gegenwart fördert und zudem kulturelle und institutionelle Einrichtungen mit dem Ziel zu verbindet, eine öffentliche Debatte zu eröffnen, die die Bürgerbeteiligung aktiviert.

In ihrer 9. Ausgabe beschäftigt sich die Biennale von Lanzarote mit dem Werk Lancelot 28º-7º. Guía integral de una isla atlántica (Umfassender Führer einer Atlantik-Insel). Es handelt sich um einen zwischen 1928 und 1929 von Agustín Espinosa verfassten umfassenden Leitfaden zu einer Atlantikinsel, in dem sein Autor uns in einem schöpferischen Prozess eine neue Betrachtungsweise, eine reine und ursprüngliche Sicht der Insel Lanzarote bietet.

Weitere Informationen auf der Internetseite www.bienalartelanzarote.com

Für weitere Informationen über die Veranstaltungen in diesem und den anderen CACT-Zentren unter Kalender der Ereignisse 

Museum: von 10:00 bis 20:00 Uhr

Restaurant Qué-Muac (Eintritt frei) :

•Restaurant: 12:00 – 16:00 Uhr Dienstags bis Freitags                                                                                   19:00 – 23:00 Uhr Freitags und Samstags (Museumsnächte)

•Cafeteria: 10:00 – 20:00 Uhr Montag bis Sonntag

•Drinks/Bar: 21:30  – 1:00 Uhr Freitags und Samstags

Preise ab Mai 2017

Erwachsene: 4,- €

Kinder: 2,- € (7—12 Jahre)

Residenten auf den Kanaren Erwachsene: 3,20,- €

Residenten auf den Kanaren Kinder: 1,60 

Residenten auf Lanzarote: 1,- 

Wir empfehlen Ihnen an den Schaltern der Tourismuscentren eines der Mehrfachtickets für 3, 4 oder 6 Zentren zu erwerben und bei Ihrem Besuch 10,55 € zu sparen.

Sie können Ihre Fahrt bequem organisieren, indem Sie Ihren Besuch des Internationalen Museums für zeitgenössische Kunst MIAC-Castillo de San José mit der Besichtigung weiterer interessanter Zentren, die über die ganze Insel verteilt sind, kombinieren. Mehr Informationen hier

• Restaurant Qué MUAC – Castillo de San José

•Laden mit Designer-Schmuck und dem Besten aus dem heimischen Kunsthandwerk.

•WLAN kostenlos

•Parkplatz für Autos und Fahrräder kostenlos

Die Kunst- Kultur-und Tourismuszentren sind dabei, architektonische Hindernisse zu beseitigen und den Zugang für Personen mit eingeschränkter Mobilität zu ermöglichen. Ein Teil des Zentrums ist zugänglich.

Eintritt frei für Kinder unter 7 Jahren.

Das Restaurant verfügt über bequeme Kinderhochstühle. Es gibt Wickelräume für Babys in den WCs.

Mit Ausnahme von Blindenhunden sind keine Haustiere zugelassen.

Wir empfehlen Ihnen Fotografien der Fassade des Gebäudes (Festung aus dem 18. Jh.), der umgebenden Gärten, der oberen Terrasse und der Aussicht auf das Meer vom Restaurant QuéMUAC-Castillo de San José aus. Innerhalb des Museums muss ohne Blitz fotografiert werden, um die Kunstwerke nicht zu schädigen

Sammlung MIAC

Die MIAC-Sammlung begann in einer Phase enger Zusammenarbeit der Inselregierung von Lanzarote mit César Manrique. Die Auswahl der Künstler für den ersten internationalen Wettbewerb für bildende Kunst – Primer Certamen Internacional de Artes Plásticas – mit dem das Museum eröffnet wurde, bildete die erste große Gruppe von Werken der Sammlung und dessen Herzstück.   Unter den Künstlern, deren Werke in den 60ger Jahren des 20. Jhs. ihren Höhepunkt erreichte, befinden sich wichtige Namen: Tápies, Guerrero, Torner, Zóbel, Sempere, Gordillo, Rivera, Le Parc, Pedro González… Dieser ursprüngliche Kern wuchs in derselben Richtung und es wurden Werke herausragender kanarischer Künstler der Avantgarde aufgenommen: Óscar Domínguez, Pancho Lasso, Juan Ismael, und von den folgenden Generationen Millares, Chirino, Cristino de Vera… Seit dem Jahr 2000 wurde die MIAC-Kollektion durch fotografische Werke erweitert, dazu gehören herausragende Werke von Künstlern wie Joel Peter-Witkin, Joseph Beuys und Jürgen Klauke unter anderen.

Ausstellungen

Weitere Termine finden Sie in unserem Kalender.

Aktivitäten

Das MIAC entwickelt en Programm von Aktivitäten rund um seine Sammlung, wobei seine Dynaminisierung und die Ideen, die das als lebendiges Kulturzentrum konzipierte Museum bewegen, im Mittelpunkt stehen. Die zeitgenössischen Kunstformen sind von den Lebenserfahrungen innerhalb der Gesellschaft, in der das Werk entsteht, nicht zu trennen, was uns zu neuen Aktivitäten führt, die einen authentischen Ausdruck der Kreativität darstellen.  Es ist das Publikum, das permanent mit dem Kunstwerk interagiert und es ist dieses Publikum, das wir ansprechen, um zur visuellen und intellektuellen Bildung unserer Gesellschaft beizutragen.  ENCUENTRO BIENAL ARTELANZAROTE Seit 2001 organisiert das MIAC die Biennale von Lanzarote, ein Projekt zur Dynamisierung der künstlerischen Tätigkeit und ein Schaufenster des zeitgenössischen Schaffens. Die Biennale eröffnet eine Debatte zwischen den beteiligten Kulturakteuren – Künstlern, Kuratoren, Architekten, Anthropologen, Managern und Bürgern – in der Überzeugung, dass die Kunst im Kontakt mit der Realität und dem Leben stehen muss. Jede Ausgabe spricht Themen und Erscheinungen an, die mit Kultur, Kunst, Tourismus, Ökologie, Immigration, Architektur, Nachhaltigkeit verbunden sind, die alle nicht nur für die globalisierte Welt, in der wir leben, sondern auch als Aktionseinheit für Lanzarote und die Kanarischen Inseln aktuell von Bedeutung sind.

Bildung

Abteilung für Bildung und Kulturelle Tätigkeit (DEAC)

Die Arbeit, der Abteilung für Bildung und kulturelle Tätigkeit des Museums konzentriert sich auf die Entwicklung eines Programms von Aktivitäten und didaktischem Material mit Blick auf alle Schul- und Ausbildungsgänge, so wie auf Gruppen von Erwachsenen oder Vereinen, die diese beantragen.

Im Rahmen einer attraktiven und hochinteressanten Umgebung bieten die didaktischen Aktivitäten emotionales, aktives. interaktives und reflexives Lernen, das den Erwerb von Wissen zum Genuss macht.

DEAC hat zum Ziel von Kindheit an, die Gewohnheit zu fördern, Museen aufgrund der Erfahrung  von unterhaltsamen und bedeutsamen Ausstellungen  zu besuchen, und gleichzeitig die Verbindung zwischen Schule und Museum herzustellen, damit das Museum gegebenenfalls durch aufgrund aus Initiativen der Lehrer und Lehrerinnen hervorgegangenen Vorschläge und Ideen zu einer nützlichen Bildungsressource wird.

Aktivitäten

• Geführte Besichtigungen: Führungen durch die ständige Sammlung und zeitliche Ausstellungen des Museums.

• Schul-Workshops: Gerichtet an Schüler u. Schülerinnen mit ihrem Lehrer oder Lehrerin. Entsprechend dem Fundus des Museums werden verschiedene, dem jeweiligen Lehrplan angepasste thematische Aspekte bearbeitet.

Weitere Workshops: Im Lauf des Jahres werden eine andere Art von Workshops angeboten, die sich um das für die Feier des Internationalen Tags der Museen im Mai vorgeschlagene Motto sowie um die vorgesehenen temporären Ausstellungen und andere mit der Sammlung des Museums zusammenhängende Aspekte drehen. 

• Dozenten und Dozentinnen: Periodisch stattfindende informative Treffen in der jeweiligen Schule selbst, um alle angebotenen Aktivitäten und den Gebrauch des zur Verfügung stehenden didaktischen Materials ausführlich zu erläutern.

Ausbildungsprogramm Kulturmanagement

In der heutigen Gesellschaft wird ein wachsender Bedarf an qualifizierten Fachkräften festgestellt, die in der Lage sind, auf die neuen Herausforderungen, die sich aus der Kulturwelt ergeben, zu reagieren. Das derzeitige Bildungs- und Arbeitssystem kann in vielen Fällen keine ausreichende Antwort auf die Bedürfnisse und Mängel, die die kulturellen und künstlerischen Dienstleistungen erfordern, geben.

Museen, Stiftungen, Verbände, Galerien, Kulturzentren, Kulturämter und andere sozio-kulturelle Akteure benötigen qualifizierte Fachkräfte und technisches Personal für die Durchführung von mit dem Management und der Optimierung der Kultur im weitesten Sinn verbundenen Aktivitäten und Dienstleistungen. 

Deshalb bietet das Ausbildungsprogramm Kulturmanagement, eine Initiative, die das Internationale Museum für zeitgenössische Kunst MIAC, das zu den Kunst- Kultur- und Tourismuszentren der Inselregierung von Lanzarote gehört, den Bürgern der Insel die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit Fachkräften, Technikern, Künstlern, Studenten, Managern und interessierten Bürgern an der Schulung im Bereich des Kulturmanagements zu arbeiten.

Im Bewusstsein dieses Schulungsmangels  unterzeichneten das Cabildo von Lanzarote, die Universitätsstiftung Las Palmas und die Universität von Las Palmas de Gran Canaria eine spezielle Kooperationsvereinbarung zur Dynamisierung dieses Ausbildungsprogramms in Kulturmanagement. Aufgrund dessen organisierte das MIAC zusammen mit dem Vizerektorat für institutionelle Entwicklung und neue Technologien eine Reihe von Schulungs-Aktivitäten und Aktionen, mit dem Ziel das Kunst- und Kulturmanagement durch die verschieden sozio-kulturellen Akteure der Insel professionell zu verbessern, sowie für interessierte Hochschulabsolventen und Studenten.

Hierzu gehört auch die akademisch-pädagogische Zusammenarbeit mit der der genannten Universität Las Palmas de Gran Canaria angegliederten Fachhochschule für Tourismus von Lanzarote.

Publikationen

Das Museum

Über den Erwerb, den Erhalt und die Kommunikation seines Bestandes an Kunstwerken hinaus strebt das MIAC an, die Kenntnis und den Zugang der Öffentlichkeit zur zeitgenössischen Kunst in ihren verschiedenen Erscheinungsformen zu fördern, so wie ein fortwährendes Programm von temporären Ausstellungen zusammen mit öffentlichen Aktivitäten (Bildung, Konservierung, Kommunikation) aufrecht zu erhalten.

Das Museum ist ein Ort für autonome kritische Teilnahme und generiert Werte und Modelle, die es erlauben, besser zu verstehen, wo wir uns befinden und wohin wir gehen können. Das Museum ermöglicht es, Werte zu sichern, zu erhalten und zu teilen. 

Das MIAC möchte als öffentliche Einrichtung eine führende Rolle im kulturellen Kontext der heutigen Zeit einnehmen. Dafür ist es notwendig, von der Idee der Pluralität und der Vielfalt der Eigenheiten der modernen Gesellschaft auszugehen.

Das MIAC gehört zu einem System von inselweiten Institutionen, das auf nationaler und internationaler Ebene ausgeweitet werden sollte, auf Organisationen, die sich gegenseitig unterstützen und die Werke, die ihre Räume beherbergen, teilen und an den Entwicklungen ihrer jeweiligen Umgebung teilnehmen.

Das Museum ist ein Ort für autonome kritische Teilnahme und generiert Werte und Modelle, die es erlauben, besser zu verstehen, wo wir uns befinden und wohin wir gehen können. Das Museum ermöglicht es, Werte zu sichern, zu erhalten und zu teilen. 

Restaurante QuéMUAC

Qualitätsprodukte in einem breiten gastronomischen Angebot

Im Restaurant QuéMuac del Castillo de San José auf der spektakulären verglasten Terrasse über der Bucht von Arrecife zu Mittag oder zu Abend zu essen, ist Luxus pur. Die neue Speisekarte setzt den Akzent auf die Qualität heimischer Produkte, auf Innovation, Kreativität und gepflegten Service. Wir empfehlen Almogrote-Kroketten (Kroketten aus kanarischer Käsesauce) auf Püree von weißen Süßkartoffeln; Sama (Brasse)-Würfel, Lapas (Napfschnecken) und Papa bonita (kleine kanarische Kartoffeln) auf Meeresfrüchte-Creme; Zicklein in Weinblatt, konfitierte Feigen und Bananenpüree.

Es gibt vegetarische und für Zöliaker geeignete Menüs sowie ein Kindermenü.

Das Restaurant befindet sich im Erdgeschoß. Man kann es durch das Museum oder über eine Außentreppe bei der Festung betreten.

In den Museumsnächten im Restaurant QueMuac erleben Sie ein Ambiente von Kunst, Kultur und guter Musik mit einem von unserem Küchenchef zubereitetem gastronomischen Angebot. Eine besondere Alternative für die Freitag- und Samstagabende.

Sie können durch den Link Reservieren Sie einen Tisch oder unter der Nummer 901200300 einen Tisch reservieren.

Drinks/Bar: Von 10:00

bis 1:00 Uhr Restaurant: Von 12:00 bis 16:00 Uhr (Dienstags bis Samstags) von 19:00 bis 23:00 Uhr (Freitags und Samstags) von 22:00:00 bis 01:00:00 Uhr

Vegetarische Menüs und für Personen mit Zöliakie geeignete Menüs. Es gibt ein Kindermenü. Wir empfehlen unsere Tapas-Karte (kleine Gerichte) und unsere verschiedenen Cocktails.

Für die Reservierung von Mittag- oder Abendessen während der Öffnungszeiten des Restaurants können Sie unseren Gästeservice unter 901200300 anrufen.

Für Gruppen und besondere Veranstaltungen senden Sie bitte eine E-Mail an unsere Verkaufsabteilung comercial@centrosturisticos.com

Laden

Reproduktionen von Kunstwerken, Designerschmuck und heimisches Kunsthandwerk

Erwerben Sie Reproduktionen von Künstlern der Sammlung MIAC, interessante Objekte des heimischen Kunsthandwerks und originellen Schmuck.

Von 10:00 bis 20:00 Uhr

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Lernen Sie unsere Geschichte kennen

Seit über 50 Jahren teilen wir das Werk von César Manrique
Die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus (CACT) des Stadtrats Lanzarote wurden als Hauptanlaufstelle für Tourismus auf der Insel gegründet. Seit Januar 2005 werden die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus durch eine lokale wirtschaftliche Gebietskörperschaft (Ente Público Empresarial Local – EPEL) geleitet, die Teil des Stadtrats Lanzarote ist. Die EPEL-CACT, das Fremdenverkehrsamt und das Büro für Binnentourismus sind die drei öffentlichen Einrichtungen, die auf Lanzarote für den Tourismus zuständig sind. Mit ihrer vollkommen öffentlichen Ausrichtung und einer zugleich unternehmerischen Philosophie in der Leitung etablieren sich die Tourismuszentren zum wichtigsten Wirtschaftsmotor der Insel und lassen einen Großteil ihrer Gewinne den Sozialkassen der Inseln zugute kommen.

 

Schutz der wertvollen Natur

Die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus wurden gegründet, um die Schönheit der Natur von Lanzarote hervorzuheben und zu schützen. Gemeinsam bilden die sieben Zentren eine Synthese der ökologischen und kulturellen Werte der Insel, darum empfiehlt sich ein Besuch der Zentren sehr, wenn Sie die wahre Essenz von Lanzarote erleben wollen. Der kanarische Künstler César Manrique war der wichtigste Gestalter der Zentren und vereinte gekonnt die Kunst mit der Natur der Insel. So sind die Zentren zu einer modernen Version des traditionellen Eingriffs der Bewohner von Lanzarote in ihre Umgebung geworden, tief verwurzelt in der lokalen Bevölkerung. Aktuell sind die Zentren ein Tourismusprodukt, das sich flexibel den Anforderungen des Marktes anpasst und dabei zugleich die Essenz und Philosophie, mit der Manrique die Zentren entworfen hat, respektiert.

César Manrique Cabrera (24. April 1919, Arrecife – 25. September 1992, Teguise) war ein spanischer Maler, Bildhauer und Landschaftsarchitekt, der von der Insel Lanzarote stammte. Sein Werk verband er mit der Bewahrung der Bedeutung der Umwelt der Kanarischen Inseln. In der Kreativität suchte er die Harmonie zwischen Kunst und Natur. Unter anderem wurde er mit dem Weltpreis für Ökologie und Tourismus (1978) und dem Europa Nostra-Preis (1985) für seine künstlerische und ökologische Arbeit auf Lanzarote ausgezeichnet. Sein gesamtes Schaffen in den verschiedensten künstlerischen Ausdrucksformen (Malerei, Bildhauerei, Stadtplanung, öffentliche Kunst…) war durchdrungen von dem Wunsch, seine natürliche Umgebung in seine Kunst einzubeziehen. Sein Ansatz war synkretistisch und allumfassend („totale Kunst“ in seinen Worten), was sich in seinen Entwürfen für öffentliche Räume deutlich zeigte. In seinem Bemühen, endgültige Harmonie zu finden, zeigte er nicht nur seine Leidenschaft für die Schönheit, sondern auch für das Leben. 

César Manrique, Cabecera

Foto Archivo Fundación César Manrique


Mehr Informationen http://www.fcmanrique.org/

César Manrique pintor

Archivo Fundación César Manrique


Die Ursprünge der Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus finden sich im Jahr 1966. Nach einem dreijährigen Aufenthalt in New York kehrte César Manrique (1919-1992), einer der Pioniere der spanischen abstrakten Malerei, endgültig auf seine Geburtsinsel Lanzarote zurück, wo der Tourismus gerade begann, sich zu entwickeln. Im Bewusstsein um die besondere Originalität der Insellandschaft förderte er ein ambitioniertes kreatives Interventionsprojekt, dessen Hauptziel der Erhalt und Schutz der Umwelt ist. So soll eine Verbindung zwischen der Umwelt und einer neuen Wirtschaft für Lanzarote im Tourismussektor geschaffen werden. Rasch und gemeinsam mit einem enthusiastischen Mitarbeiterteam konnten die ersten Ergebnisse verwirklicht werden: die Kunst- und Kulturstätte Jameos del Agua (1966), das Bauernmuseum Monumento al Campesino (1968), das Restaurant El Diablo (1970), der Aussichtspunkt Mirador del Río (1973), das Internationale Museum für Zeitgenössische Kunst (MIAC) (1976) und der Kakteengarten Jardín de Cactus (1990).
Más información http://www.fcmanrique.org/