Kakteengarten Jardín de Cactus

Es war die letzte große Intervention von César Manrique auf Lanzarote. Die Augen des kanarischen Künstlers sahen mehr als die heruntergekommene alte rofera, wie auf Lanzarote die Steinbrüche heißen, in denen Zuschlagstoffe abgebaut werden. Und so erschuf er hier einen ganz besonderen Ort für Kakteen aus allen Teilen der Welt. Umgeben von der größten Kaktusplantage der Insel, auf der Cochinelle gewonnen wurde, ein Produkt, das für Lanzarote im 19. Jahrhundert von großer wirtschaftlicher Bedeutung war, versammelt der Jardín de Cactus hier 4500 Exemplare von 450 verschiedenen Arten aus 13 Gattungen von fünf Kontinenten. Im Kontrast des Grüns der Pflanzen mit dem Blau des Himmels und dem Schwarz des Vulkans entsteht eine harmonische Explosion der Farben, die Besucher in ihren Bann zieht. Das Zwitschern der Singvögel und das unermüdliche Summen der Insekten, die hier das Leben in ihrer eigenen Oase genießen, sind die einzigen Klänge, die in der friedvollen Stille dieses Ortes ertönen. Hohe Monolithen aus Vulkanasche, Spuren, die die Erinnerung an das, was der Ort einst war, weiterleben lassen, wetteifern mit Kakteen aus Amerika, Afrika und Ozeanien. Oben, auf einem kleinen Hügel, steht am Horizont eine der letzten Maismühlen der Insel, hier wurde der Mais für das traditionelle kanarische Getreidegericht Gofio gemahlen, das seine Ursprünge im 19. Jahrhundert hat.

Öffnungszeiten: von 10:00 bis 17:45 Uhr. Öffnungszeiten im Sommer (1. Juli – 30. September): von 09:00 bis 17:45 Uhr.

Erwachsene: 5,80 Euro Minderjährige: 2,90 Euro (7-12 Jahre) Erwachsene Bewohner der Kanareninseln: 4,65 Euro Minderjährige Bewohner der Kanareninseln: 2,35 Euro Bewohner von Lanzarote: 1,00 Euro

Wir empfehlen Ihnen, eine Eintrittskarte für 3, 4 oder 6 Zentren zum Sparpreis zu erwerben, so sparen Sie beim Besuch der Zentren bis zu 10,55 €. Zudem können Sie Ihre Reise so günstiger planen und die verschiedenen Werke des Künstlers César Manrique aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten, indem Sie einen Besuch im Jardín de Cactus mit anderen Zentren kombinieren, die Ihnen am besten gefallen, zum Beispiel Jameos del Agua und Montañas del Fuego. Weitere Informationen können Sie HIER nachlesen.

Anderthalb Stunden

Das letzte Werk des Künstlers César Manrique, entdecken Sie dieses Amphitheater Schritt für Schritt. Gratisparkplätze für Autos und Fahrräder. Cafeteria, in der Sie absolute Ruhe genießen können. Laden. Gratis-WLAN.

Personen mit eingeschränkter Mobilität können das Zentrum besuchen. Ein speziell an das Zentrum angepasster Rollstuhl steht zur Verfügung.

Wir empfehlen Ihnen bequeme Kleidung und Schuhe, sowie in den Sommermonaten einen Hut und Sonnenschutz.

In der Cafeteria bieten wir Fütterstühle für Kinder an. Gratiseintritt für Kinder unter 7 Jahren. In den Toiletten steht ein Wickeltisch bereit.

Mit Ausnahme von Blindenhunden ist das Mitbringen von Haustieren nicht erlaubt.

Der Jardín de Cactus ist ein besonderer und einzigartiger Ort, an dem Sie die originellsten und amüsantesten Fotos machen können. Nachfolgend empfehlen wir Ihnen eine Reihe von Orten, die Sie bei Ihrem Besuch mit Ihrer Kamera festhalten können: Der 8 Meter große Kaktus am Eingang. Der Panoramablick auf den Garten vom Eingang aus. Auch ein Foto von dem Kaktus namens „asiento de la suegra“ (Sitz der Schwiegermutter) ist ein Muss, fragen Sie nach ihm! Der merkwürdige Brunnen vor dem Laden. Die Werke von Manrique am Eingang zu den Toiletten. Das Wandbild in der Cafeteria. Die Mühle von Guatiza.

Cafeteria

Kosten Sie unsere Snacks und Tapas in einer unvergleichlichen Umgebung

Zu den Öffnungszeiten des Jardín de Cactus bieten wir eine Karte mit Getränken, Snacks und Tapas an. Von unseren Terrassen aus genießen Sie eine Panoramaausicht auf den Garten in einem ganz besonderen Ambiente. Kosten Sie unsere Salzkartoffeln mit Mojo, ein Gericht aus erstklassigen Zutaten.

Cafeteria: von 10:00 bis 17:45 Uhr. Öffnungszeiten im Sommer (1. Juli – 30. September): von 09:00 bis 17:45 Uhr.

Lassen Sie sich belegte Brötchen und mit Käse und Wurst gefüllte Croissants schmecken. Wenn Ihnen heimische Speisen lieber sind, bieten wir auch Salzkartoffeln, Thunfisch und Oktopus im kanarischen Stil oder frisch auf Lanzarote hergestellten Käse an. Unsere Karte können Sie unter folgendem Link herunterladen.

Wenn Sie den Jardín de Cactus für eine Veranstaltung mieten möchten, füllen Sie bitte unser Formular auf der Seite „Feiern Sie“ aus

Laden

Kunsthandwerk, Naturkosmetik und eine Fülle von Kakteen

Der Laden von Jardín de Cactus bietet eine Fülle von Kakteenprodukten von lokalen Kunsthandwerkern sowie Naturkosmetikprodukte an, wunderbar auch als Geschenkidee.

Von 9:00 bis 17:45 Uhr. Öffnungszeiten im Sommer von 9:00 bis 17:45 Uhr

Bewerten Sie uns?

Zertifikat für Exzellenz, das uns von Trip Advisor verliehen wurde, vielen Dank!

Lernen Sie unsere Geschichte kennen

Seit über 50 Jahren teilen wir das Werk von César Manrique
Die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus (CACT) des Stadtrats Lanzarote wurden als Hauptanlaufstelle für Tourismus auf der Insel gegründet. Seit Januar 2005 werden die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus durch eine lokale wirtschaftliche Gebietskörperschaft (Ente Público Empresarial Local – EPEL) geleitet, die Teil des Stadtrats Lanzarote ist. Die EPEL-CACT, das Fremdenverkehrsamt und das Büro für Binnentourismus sind die drei öffentlichen Einrichtungen, die auf Lanzarote für den Tourismus zuständig sind. Mit ihrer vollkommen öffentlichen Ausrichtung und einer zugleich unternehmerischen Philosophie in der Leitung etablieren sich die Tourismuszentren zum wichtigsten Wirtschaftsmotor der Insel und lassen einen Großteil ihrer Gewinne den Sozialkassen der Inseln zugute kommen.

Schutz der wertvollen Natur

Die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus wurden gegründet, um die Schönheit der Natur von Lanzarote hervorzuheben und zu schützen. Gemeinsam bilden die sieben Zentren eine Synthese der ökologischen und kulturellen Werte der Insel, darum empfiehlt sich ein Besuch der Zentren sehr, wenn Sie die wahre Essenz von Lanzarote erleben wollen. Der kanarische Künstler César Manrique war der wichtigste Gestalter der Zentren und vereinte gekonnt die Kunst mit der Natur der Insel. So sind die Zentren zu einer modernen Version des traditionellen Eingriffs der Bewohner von Lanzarote in ihre Umgebung geworden, tief verwurzelt in der lokalen Bevölkerung. Aktuell sind die Zentren ein Tourismusprodukt, das sich flexibel den Anforderungen des Marktes anpasst und dabei zugleich die Essenz und Philosophie, mit der Manrique die Zentren entworfen hat, respektiert.

César Manrique Cabrera (24. April 1919, Arrecife – 25. September 1992, Teguise) war ein spanischer Maler, Bildhauer und Landschaftsarchitekt, der von der Insel Lanzarote stammte. Sein Werk verband er mit der Bewahrung der Bedeutung der Umwelt der Kanarischen Inseln. In der Kreativität suchte er die Harmonie zwischen Kunst und Natur. Unter anderem wurde er mit dem Weltpreis für Ökologie und Tourismus (1978) und dem Europa Nostra-Preis (1985) für seine künstlerische und ökologische Arbeit auf Lanzarote ausgezeichnet. Sein gesamtes Schaffen in den verschiedensten künstlerischen Ausdrucksformen (Malerei, Bildhauerei, Stadtplanung, öffentliche Kunst…) war durchdrungen von dem Wunsch, seine natürliche Umgebung in seine Kunst einzubeziehen. Sein Ansatz war synkretistisch und allumfassend („totale Kunst“ in seinen Worten), was sich in seinen Entwürfen für öffentliche Räume deutlich zeigte. In seinem Bemühen, endgültige Harmonie zu finden, zeigte er nicht nur seine Leidenschaft für die Schönheit, sondern auch für das Leben.

César Manrique, Leiter

Foto aus dem Archiv der César Manrique-Stiftung


Más información http://www.fcmanrique.org/

Maler César Manrique

Aus dem Archiv der César Manrique-Stiftung


Die Ursprünge der Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus finden sich im Jahr 1966. Nach einem dreijährigen Aufenthalt in New York kehrte César Manrique (1919-1992), einer der Pioniere der spanischen abstrakten Malerei, endgültig auf seine Geburtsinsel Lanzarote zurück, wo der Tourismus gerade begann, sich zu entwickeln. Im Bewusstsein um die besondere Originalität der Insellandschaft förderte er ein ambitioniertes kreatives Interventionsprojekt, dessen Hauptziel der Erhalt und Schutz der Umwelt ist. So soll eine Verbindung zwischen der Umwelt und einer neuen Wirtschaft für Lanzarote im Tourismussektor geschaffen werden. Rasch und gemeinsam mit einem enthusiastischen Mitarbeiterteam konnten die ersten Ergebnisse verwirklicht werden: die Kunst- und Kulturstätte Jameos del Agua (1966), das Bauernmuseum Monumento al Campesino (1968), das Restaurant El Diablo (1970), der Aussichtspunkt Mirador del Río (1973), das Internationale Museum für Zeitgenössische Kunst (MIAC) (1976) und der Kakteengarten Jardín de Cactus (1990).
Más información http://www.fcmanrique.org/