Kunst- und Kulturstätte Jameos del Agua

Jameos del Agua ist der Ort auf dem Planeten, an dem Natur und Mensch sich vereint haben. Denn César Manrique besaß die Vorstellungskraft und das Geschick, um den Schutt des halb eingestürzten Daches der Vulkanröhre, durch den die Lava des Vulkans La Corona im Norden der Insel floss, in einen weltweit einzigartigen Ort zu verwandeln. Mit seiner Vision und seinen lebhaften Händen schuf er aus dem rauen schwarzen Basaltgestein einen Ort der Harmonie, der Schönheit, des Friedens und der Ruhe. Weiß, Azurblau, Grün und Schwarz, die Farben, die Manrique seiner Insel schenkte, vermischen sich auf einem einzigartigen Pfad von außergewöhnlicher Schönheit, der Träume und Fantasie erwachen lässt. In jedem Winkel, vom bepflanzten Eingang, der in dem Grün großer Farngewächse erstrahlt, in denen Singvögel ihr Lied anstimmen, bis zu dem originellen Konzertsaal, der aufgrund seiner geologischen und akustischen Eigenschaften weltweit einzigartig ist, ist jedes Detail von Jameos del Agua eine unablässige Einladung zur Innenschau, zum Nachsinnen und zum Träumen. Die Albinokrebse (Munidopsis Polimorpha), eine auf der Insel endemische Art, die immer von den Gezeiten mitgetragen werden, das türkisblaue Schwimmbecken, und der Túnel de la Atlántida, der sich im Azurblau des Atlantiks verliert – ein wunderbares Erlebnis für Besucher, das ihnen wohl immer in Erinnerung bleiben wird. Jameos del Agua ist das erste Zentrum für Kunst, Kultur und Tourismus, das César Manrique geschaffen hat, und für viele ist es der Inbegriff seines ästhetischen Ideals: der Harmonie zwischen der Natur und dem künstlerischen Schaffen.

Öffnungszeiten: von 10:00 – 18:30 Uhr. Sonderöffnungszeiten: Dienstag und Samstag von 10:00 bis 0:30 Uhr (im Sommer ist auch mittwochs zur gleichen Zeit geöffnet) Empfohlene Besuchszeit: von 10:00 bis 11:00 oder von 15:00 bis 17:00 Uhr. Nutzen Sie am besten die empfohlenen Besuchszeiten, damit Sie nicht Schlange stehen müssen, vor allem in der Hochsaison vom 1. Juli bis 30 September und in der Semana Santa (Karwoche).

Preise gültig ab 1. Mai 2017

Erwachsene: 9,50 Euro. 20% Rabatt ab 15:00 h.

Minderjährige: 4,75 Euro (7 – 12 Jahre) 20% Rabatt ab 15:00 h.

 

Erwachsene Bewohner der Kanareninseln: 7,60 Euro

Minderjährige Bewohner der Kanareninseln: 3,80 Euro

Bewohner von Lanzarote: 2,00 Euro

Wir empfehlen Ihnen, eine Eintrittskarte für 3, 4 oder 6 Zentren zum Sparpreis zu erwerben, so sparen Sie beim Besuch der Zentren bis zu 10,55€. Zudem können Sie Ihre Reise so günstiger planen und die verschiedenen Werke des Künstlers César Manrique aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Wenn Sie die Montañas del Fuego im Nationalpark Timanfaya besucht haben und eine Tour durch den Norden der Insel unternehmen möchten, empfehlen wir Ihnen, ein Ticket zum Sparpreis für 3 Zentren zu erwerben: Jameos del Agua mit der Cueva de los Verdes und sich dann zwischen Mirador del Río und dem Jardín de Cactus zu entscheiden. Weitere Informationen finden Sie HIER.

Anderthalb Stunden.

Werk des Künstlers César Manrique. Entdecken Sie alle interessanten Orte. Parken von Autos und Abstellen von Fahrrädern gratis. Das Restaurant liegt inmitten einer Vulkangrotte. In der Snack Bar Galería oder von der Sonnenterrasse aus genießen Sie wunderbare Panoamaaussichten vom Zentrum auf das Meer, umgeben von der Pflanzenwelt der Insel. In der Bar 3 blicken Sie auf den See der Albinokrebse. Am Ende des Pfades finden Sie einen Laden. Der weltweit einzige Konzertsaal in einer Vulkanhöhle, für ein Publikum aus bis zu 550 Personen. Gratis-WLAN im Zentrum.

Die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus beseitigen aktuell alle architektonischen Barrieren und bauen ihre Räumlichkeiten barrierefrei um. Momentan ist dieses Zentrum für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Wir empfehlen Ihnen, bequemes Schuhwerk zu tragen, denn der Boden im gesamten Zentrum besteht aus Vulkangestein. Im Sommer empfehlen sich für den Außenbereich ein Hut, Sonnenschutz und eine Sonnenbrille.

Gratiseintritt für Kinder unter 7 Jahren. Im Restaurant stehen Fütterstühle für Kinder bereit. Mit Kinderwagen (Buggys) ist der Zugang leider nicht möglich. Stattdessen empfehlen sich Babytragen (Tragetücher). In den Toiletten stehen Wickeltische für Babys bereit.

Mit Ausnahme von Blindenhunden ist das Mitbringen von Haustieren nicht erlaubt.

Jameos del Agua bietet eine wunderschöne Tour an, auf der Sie während Ihres Besuchs verschiedenste Motive entdecken, die Sie gern mit Ihrer Kamera festhalten können, um die schönsten Erinnerungen an das Zentrum zu bewahren.

Restaurant

Tägliches gastronomisches Angebot

Internationale Küche mit regionalen Zutaten in bester Qualität. Wir empfehlen Ihnen, unsere natürlichen Fruchtsäfte und dazu unsere köstlichen Tapas in der Snack-Bar Galería zu probieren. Wir bieten auch vegetarische und glutenfreie Speisen an. Kindermenü verfügbar.

Cafeteria/Bar: von 10:00 bis 18:30 Uhr. Restaurant Jameos del Agua: von 12:00 bis 16:00 Uhr (täglich) und Dienstag und Samstag (und jeden Mittwoch in der Sommersaison) von 19:00 bis 23:00 Uhr  Cocktail-Bar direkt an dem See: von 19:00 bis 00:30 Uhr (Dienstag, Mittwoch (summer) und Samstag.

Wir bieten auch Gerichte für Vegetarier und Zöliakier an. Kindermenü verfügbar. Wir empfehlen Ihnen das Desayuno Volcán (Vulkan-Frühstück).

Senden Sie uns eine E-Mail an unsere Handelsabteilung, wenn Sie reservieren oder die Räumlichkeiten für eine besondere Veranstaltung mieten möchten.

Laden

Beliebtes Kunsthandwerk und ein breites Produktsortiment

Im Laden von Jameos del Agua werden eine Fülle von Produkten angeboten, von beliebten Kunsthandwerksartikeln über Designer-Schmuck bis hin zu Lektüre zu verschiedenen Themen und einer großen Auswahl individueller Souvenire.

Von 10:00 bis 18:30 Uhr.

Veranstaltungen

Konzertsaal und Konzertbereich im Restaurant.

In Jameos del Agua finden jeden Dienstag und Samstag ab 22:30 Uhr Live-Konzerte mit einer Dauer von etwa 45 Minuten statt, anschließend legt bis 00:30 Uhr ein DJ auf. Das gesamte Programm finden Sie in unserem Veranstaltungskalender

Dienstag und Samstag Live-Musik: von 22:30 bis 23:15 Uhr Dienstag und Samstag legt ein DJ auf: von 19:00 bis 22:30 Uhr und von 23:15 bis 00:30 Uhr. Mittwochs in der Hochsaison im Sommer, siehe unser Veranstaltungskalender.

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Lernen Sie unsere Geschichte kennen

Seit über 50 Jahren teilen wir das Werk von César Manrique
Die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus (CACT) des Stadtrats Lanzarote wurden als Hauptanlaufstelle für Tourismus auf der Insel gegründet. Seit Januar 2005 werden die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus durch eine lokale wirtschaftliche Gebietskörperschaft (Ente Público Empresarial Local – EPEL) geleitet, die Teil des Stadtrats Lanzarote ist. Die EPEL-CACT, das Fremdenverkehrsamt und das Büro für Binnentourismus sind die drei öffentlichen Einrichtungen, die auf Lanzarote für den Tourismus zuständig sind. Mit ihrer vollkommen öffentlichen Ausrichtung und einer zugleich unternehmerischen Philosophie in der Leitung etablieren sich die Tourismuszentren zum wichtigsten Wirtschaftsmotor der Insel und lassen einen Großteil ihrer Gewinne den Sozialkassen der Inseln zugute kommen.

Schutz der wertvollen Natur

Die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus wurden gegründet, um die Schönheit der Natur von Lanzarote hervorzuheben und zu schützen. Gemeinsam bilden die sieben Zentren eine Synthese der ökologischen und kulturellen Werte der Insel, darum empfiehlt sich ein Besuch der Zentren sehr, wenn Sie die wahre Essenz von Lanzarote erleben wollen. Der kanarische Künstler César Manrique war der wichtigste Gestalter der Zentren und vereinte gekonnt die Kunst mit der Natur der Insel. So sind die Zentren zu einer modernen Version des traditionellen Eingriffs der Bewohner von Lanzarote in ihre Umgebung geworden, tief verwurzelt in der lokalen Bevölkerung. Aktuell sind die Zentren ein Tourismusprodukt, das sich flexibel den Anforderungen des Marktes anpasst und dabei zugleich die Essenz und Philosophie, mit der Manrique die Zentren entworfen hat, respektiert.

César Manrique Cabrera (24. April 1919, Arrecife – 25. September 1992, Teguise) war ein spanischer Maler, Bildhauer und Landschaftsarchitekt, der von der Insel Lanzarote stammte. Sein Werk verband er mit der Bewahrung der Bedeutung der Umwelt der Kanarischen Inseln. In der Kreativität suchte er die Harmonie zwischen Kunst und Natur. Unter anderem wurde er mit dem Weltpreis für Ökologie und Tourismus (1978) und dem Europa Nostra-Preis (1985) für seine künstlerische und ökologische Arbeit auf Lanzarote ausgezeichnet. Sein gesamtes Schaffen in den verschiedensten künstlerischen Ausdrucksformen (Malerei, Bildhauerei, Stadtplanung, öffentliche Kunst…) war durchdrungen von dem Wunsch, seine natürliche Umgebung in seine Kunst einzubeziehen. Sein Ansatz war synkretistisch und allumfassend („totale Kunst“ in seinen Worten), was sich in seinen Entwürfen für öffentliche Räume deutlich zeigte. In seinem Bemühen, endgültige Harmonie zu finden, zeigte er nicht nur seine Leidenschaft für die Schönheit, sondern auch für das Leben.

César Manrique, Leiter

Foto der Archivstiftung César Manrique


Más información http://www.fcmanrique.org/

César Manrique, Maler

Archivstiftung César Manrique


Die Ursprünge der Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus finden sich im Jahr 1966. Nach einem dreijährigen Aufenthalt in New York kehrte César Manrique (1919-1992), einer der Pioniere der spanischen abstrakten Malerei, endgültig auf seine Geburtsinsel Lanzarote zurück, wo der Tourismus gerade begann, sich zu entwickeln. Im Bewusstsein um die besondere Originalität der Insellandschaft förderte er ein ambitioniertes kreatives Interventionsprojekt, dessen Hauptziel der Erhalt und Schutz der Umwelt ist. So soll eine Verbindung zwischen der Umwelt und einer neuen Wirtschaft für Lanzarote im Tourismussektor geschaffen werden. Rasch und gemeinsam mit einem enthusiastischen Mitarbeiterteam konnten die ersten Ergebnisse verwirklicht werden: die Kunst- und Kulturstätte Jameos del Agua (1966), das Bauernmuseum Monumento al Campesino (1968), das Restaurant El Diablo (1970), der Aussichtspunkt Mirador del Río (1973), das Internationale Museum für Zeitgenössische Kunst (MIAC) (1976) und der Kakteengarten Jardín de Cactus (1990).
Más información http://www.fcmanrique.org/