Lavaröhre Cueva de los Verdes

Es gibt nur wenige Orte, die so interessant für das Kultur- und Naturerbe von Lanzarote sind wie die Cueva de los Verdes, eine Höhle mit mythologischer Ausstrahlung, voller Legenden und malerischer Umgebungen, die außergewöhnlich schön und einzigartig sind. Die nach einem Ausbruch des Vulkans La Corona entstandene Höhle ist eines der überraschendsten Wunder, die Lanzarote verbirgt. Die Einwohner nutzten sie im 16. und 17. Jahrhundert während der Angriffe und Invasionen der Piraten aus Nordafrika als Versteck. Im 19. Jahrhundert wurde die Höhle ein Pflichtprogrammpunkt für europäische Reisende, Gelehrte und Wissenschaftler, die von diesem einzigartigen Vulkangebilde fasziniert waren, das seinen Namen paradoxerweise von einer Familie erhalten hat, die Erzählungen zufolge hier ihr Vieh gehalten haben soll. In den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts wandte sich der Stadtrat von Lanzarote an den Künstler Jesús Soto von der Insel Fuerteventura. In enger Zusammenarbeit mit Manrique erschloss und gestaltete er diesen natürlichen Zufluchtsort vulkanischen Ursprungs, der nun Tausende Besucher anzieht, die ihm sein Geheimnis entlocken wollen. Soto setzte all sein Wissen über die Wirkungskraft von Licht und Schatten ein, um die Helligkeit der Steine zu betonen und die bizarren Formen hervorzuheben, die die Lava auf ihrem Weg der Verwüstung hinterlassen hatte. Eine Farbpalette aus Ocker-, Grau-, Schwarz- und Rottönen beherrscht dieses düstere Paradies und zeichnet durch ihre Imitation des Lichtes groteske Landschaften und spektakuläre Steinstrukturen, die die Besucher überraschen. Ein Besuch in der Cueva de los Verdes ist zweifellos eine Reise zum Mittelpunkt der Erde.

Vorabinformationen

Wir empfehlen Ihnen, bei Ihrem Besuch in der Nähe des Fremdenführers zu bleiben, damit Sie aufmerksam die Eigenschaften, Besonderheiten und das Geheimnis der Cueva de los Verdes hören können. Am besten holen Sie sich vor Ihrem Besuch nicht zu viele Informationen, lassen Sie sich überraschen!

Öffnungszeiten: von 10:00 bis 18:00 Uhr. Letzter Besuch: 17:00 Uhr. Öffnungszeiten im Sommer (1. Juli – 30. September): von 10:00 – 19:00 Uhr. Letzter Besuch um 18:00 Uhr. Empfohlene Besuchszeit: von 15:00 bis 17:00 Uhr. Der letzte Besuch ist um 17:00 Uhr möglich. Im Sommer um 18:00 Uhr.

 

Preise gültig ab 1. Mai 2017

Erwachsene: 9,50 Euro. 20% Rabatt ab 15:00 h.

Minderjährige: 4,75 Euro (7 – 12 Jahre) 20% Rabatt ab 15:00 h.

 

Erwachsene Bewohner der Kanareninseln: 7,60 Euro

Minderjährige Bewohner der Kanareninseln: 3,80 Euro

Bewohner von Lanzarote: 2,00 Euro

Wir empfehlen Ihnen, eine Eintrittskarte für 3, 4 oder 6 Zentren zum Sparpreis zu erwerben, so sparen Sie beim Besuch der Zentren bis zu 10,55 €. Zudem können Sie Ihre Reise so günstiger planen und die verschiedenen Werke des Künstlers César Manrique aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten, indem Sie einen Besuch in der Cueva de los Verdes mit anderen Zentren kombinieren, die Ihnen am besten gefallen, zum Beispiel Jameos del Agua und Mirador del Río. Weitere Informationen können Sie HIER nachlesen.Í

50 Minuten.

Werk des Künstlers Jesús Soto in Zusammenarbeit mit César Manrique – entdecken Sie es Schritt für Schritt. Gratisparkplätze für Autos und Fahrräder. Toiletten befinden sich im Parkbereich. Im Inneren der Höhle gibt es keine Toiletten.

Für Personen mit eingeschränkter Mobilität leider nicht geeignet.

Bequeme Kleidung und Schuhe mit Gummisohle, um Ausrutschen zu verhindern. Die Temperatur in der Höhle ist sehr angenehm, das ganze Jahr über etwa 18° C, darum wird Ihnen nicht kalt werden.

Mit Kinderwagen (Buggys) ist die Höhle nicht begehbar. Stattdessen empfehlen wir Ihnen Babytragen (Tragetücher). Gratiseintritt für Kinder unter 7 Jahren. Im Außenbereich der Höhle stehen Toiletten mit Wickeltischen für Babys zur Verfügung.

Mit Ausnahme von Blindenhunden ist das Mitbringen von Haustieren nicht erlaubt.

Fotos sind immer erlaubt, sofern der Fremdenführer nicht aus Sicherheitsgründen davon abrät. Jeder Bereich der Höhle ist ideal zum Fotografieren, vor allem empfehlen wir Ihnen aber den Eingang, den Konzertsaal und natürlich das Geheimnis der Höhle.

Denken Sie daran, dass es eine Höhle ist. Wenn Sie Zweifel haben, stellen Sie Ihre Fragen am Eingang. Es empfiehlt sich, Trinkwasser mitzubringen.

Veranstaltungen

Regelmäßige Konzerte im Konzertsaal der Cueva de los Verdes

Können Sie sich vorstellen, ein Konzert in einer Höhle zu hören? Es gibt keinen besseren Ort, um Musik in bester natürlicher Akustik zu genießen. Lassen Sie sich unsere regelmäßigen Kulturveranstaltungen im Konzertsaal der Cueva de los Verdes nicht entgehen!

 

Samuel Aguilar: Klavierkonzert

Samuel und Idelfonso Aguilar präsentieren ihr neuestes Werk Night Thinking. Eine Kreation aus Licht und Klang für Liebhaber von Klavier und Kunst.

Andere Eventveranstalter informieren Sie sich gleich hier !


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Lernen Sie unsere Geschichte kennen

Seit über 50 Jahren teilen wir das Werk von César Manrique
Die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus (CACT) des Stadtrats Lanzarote wurden als Hauptanlaufstelle für Tourismus auf der Insel gegründet. Seit Januar 2005 werden die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus durch eine lokale wirtschaftliche Gebietskörperschaft (Ente Público Empresarial Local – EPEL) geleitet, die Teil des Stadtrats Lanzarote ist. Die EPEL-CACT, das Fremdenverkehrsamt und das Büro für Binnentourismus sind die drei öffentlichen Einrichtungen, die auf Lanzarote für den Tourismus zuständig sind. Mit ihrer vollkommen öffentlichen Ausrichtung und einer zugleich unternehmerischen Philosophie in der Leitung etablieren sich die Tourismuszentren zum wichtigsten Wirtschaftsmotor der Insel und lassen einen Großteil ihrer Gewinne den Sozialkassen der Inseln zugute kommen.

Schutz der wertvollen Natur

Die Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus wurden gegründet, um die Schönheit der Natur von Lanzarote hervorzuheben und zu schützen. Gemeinsam bilden die sieben Zentren eine Synthese der ökologischen und kulturellen Werte der Insel, darum empfiehlt sich ein Besuch der Zentren sehr, wenn Sie die wahre Essenz von Lanzarote erleben wollen. Der kanarische Künstler César Manrique war der wichtigste Gestalter der Zentren und vereinte gekonnt die Kunst mit der Natur der Insel. So sind die Zentren zu einer modernen Version des traditionellen Eingriffs der Bewohner von Lanzarote in ihre Umgebung geworden, tief verwurzelt in der lokalen Bevölkerung. Aktuell sind die Zentren ein Tourismusprodukt, das sich flexibel den Anforderungen des Marktes anpasst und dabei zugleich die Essenz und Philosophie, mit der Manrique die Zentren entworfen hat, respektiert.

César Manrique Cabrera (24. April 1919, Arrecife – 25. September 1992, Teguise) war ein spanischer Maler, Bildhauer und Landschaftsarchitekt, der von der Insel Lanzarote stammte. Sein Werk verband er mit der Bewahrung der Bedeutung der Umwelt der Kanarischen Inseln. In der Kreativität suchte er die Harmonie zwischen Kunst und Natur. Unter anderem wurde er mit dem Weltpreis für Ökologie und Tourismus (1978) und dem Europa Nostra-Preis (1985) für seine künstlerische und ökologische Arbeit auf Lanzarote ausgezeichnet. Sein gesamtes Schaffen in den verschiedensten künstlerischen Ausdrucksformen (Malerei, Bildhauerei, Stadtplanung, öffentliche Kunst…) war durchdrungen von dem Wunsch, seine natürliche Umgebung in seine Kunst einzubeziehen. Sein Ansatz war synkretistisch und allumfassend („totale Kunst“ in seinen Worten), was sich in seinen Entwürfen für öffentliche Räume deutlich zeigte. In seinem Bemühen, endgültige Harmonie zu finden, zeigte er nicht nur seine Leidenschaft für die Schönheit, sondern auch für das Leben.

César Manrique, Leiter

Aus dem Archiv der César Manrique-Stiftung


Más información http://www.fcmanrique.org/

Maler César Manrique

Aus dem Archiv der César Manrique-Stiftung


Die Ursprünge der Zentren für Kunst, Kultur und Tourismus finden sich im Jahr 1966. Nach einem dreijährigen Aufenthalt in New York kehrte César Manrique (1919-1992), einer der Pioniere der spanischen abstrakten Malerei, endgültig auf seine Geburtsinsel Lanzarote zurück, wo der Tourismus gerade begann, sich zu entwickeln. Im Bewusstsein um die besondere Originalität der Insellandschaft förderte er ein ambitioniertes kreatives Interventionsprojekt, dessen Hauptziel der Erhalt und Schutz der Umwelt ist. So soll eine Verbindung zwischen der Umwelt und einer neuen Wirtschaft für Lanzarote im Tourismussektor geschaffen werden. Rasch und gemeinsam mit einem enthusiastischen Mitarbeiterteam konnten die ersten Ergebnisse verwirklicht werden: die Kunst- und Kulturstätte Jameos del Agua (1966), das Bauernmuseum Monumento al Campesino (1968), das Restaurant El Diablo (1970), der Aussichtspunkt Mirador del Río (1973), das Internationale Museum für Zeitgenössische Kunst (MIAC) (1976) und der Kakteengarten Jardín de Cactus (1990).
Más información http://www.fcmanrique.org/